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Ortsteil
Berg
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Bei einem Besuch des
wunderschönen Rheingauer Weinortes Johannisberg trifft man immer wieder
auf alte und historische Gebäude.
Derzeit ist eine
Arbeitsgruppe des Johannisberger
Ortsbeirates, gemeinsam mit dem
Förderkreis "Weindorf
Johannisberg" dabei die Gebäude mit einer Beschilderung zu versehen,
die dem Wanderer vor Ort näheres über die jeweiligen Gebäude vermittelt.
Hier sehen Sie einige der bedeutendsten
Gebäude mit einigen interessanten Hintergrund Informationen.
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ehem.
Schülerheim
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Dieses 1912 eingeweihte Haus wurde
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ursprünglich als Landschulheim für
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Frankfurter Stadtkinder im Auftrag der
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Johannisberger Ehrenbürgerin Emma
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Mumm von Schwarzenstein erbaut.
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Das Gebäude diente im ersten Weltkrieg
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als Lazarett und wurde danach als
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Landjahrlager zunächst für Jungen, später
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auch für Mädchen, genutzt. 1963 wurde
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das Haus von der Familie Neugebauer
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erworben und saniert. Zunächst war es
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ein Ausflugslokal mit 5 Gästezimmern.
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Nach mehreren Umbauten wird es seit
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1973 als "Hotel Neugebauer" geführt.
Weitere
Informationen...
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Schloss
Hansenberg
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Erbaut ab 1824.
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Bauherr war der Johannisberger Pädagoge
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Johannes de Laspée, der, ein Schüler von
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Pestalozzi, bereits ab 1809 eine Muster-
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schule in Wiesbaden betrieb, die auch von
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Goethe besucht und kritisiert wurde. Nach
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seinem Tod entstand nicht wie geplant
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ein Waisenhaus. Nach mehrfachem
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Besitzerwechsel war hier u. a. eine Wein-
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handlung und ein Hotel untergebracht.
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1962 errichtete die Bundesrepublik eine
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Katastrophenschutzschule; später
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Zweigstelle der Landesfeuerwehrschule.
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Ab 2003 Schulinternat des Landes Hessen.
Weitere
Informationen...
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Burg
Schwarzenstein
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Erbaut 1873.
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Im gleichen Jahr wurde der Familie
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Mumm ihr alter Klevischer Adelstitel
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vom Staate Preußen erneuert. Aus
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diesem Anlass ließ hier der dänische
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Generalkonsul Hermann Mumm durch
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den Frankfurter Architekten F. Schaedel
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eine romantische "Ruine" mit Park als
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"Stammsitz" erbauen. Die malerische
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Anlage besteht u.a. aus einem Rundturm,
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einem Salon, einer gotischen Veranda
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mit Zinnen und Spitzbogenfenstern
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sowie einer Renaissanceloggia mit
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Küche und Keller im Souterrain.
Weitere
Informationen...
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Schloss
Johannisberg
ehemaliges Kloster.
Weitere
Informationen...
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Kölner
Villa
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Peter Arnold Mumm, der Gründer des
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Champagnerhauses von 1827
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"P. A. Mumm" in Frankfurt, erwarb
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in den Jahren von 1837 bis 1851 drei
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Anwesen, eines im Schweizertal,
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im Unteren Flecken und in der
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Brunnengasse.
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Auf dem Gelände ließ sich nach
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Plänen des Architekten W. Schmidt
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der spätere Geschäftsführer Jakob
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Mumm 1873 diese Villa errichten.
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Der geschäftliche Wohnsitz von Mumm
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war Köln. Die Johannisberger nennen
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das Haus deshalb die "Kölner Villa".
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Villa
Mumm
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Das Landhaus im klassizistischen
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Kolonialstil mit großzügigem Park und
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herrlichem Rheinblick ließ der Wein-
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händler u. Bankier Peter Arnold Mumm
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durch den Architekten Scheibler 1823
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erbauen. Mumm, aus Solingen nach
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Frankfurt gezogen, war hier durch den
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günstigen Ankauf des hiesigen 1811er
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Schlossweins zu beträchtlichem Reich
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tum gelangt. P.A. Mumm war Gründer
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des gleichnamigen und weltberühmten
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Champagnerhauses in Reims.
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Das Anwesen ist noch heute im Besitz
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von Erben der Familie Mumm.
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Alte Schule (Bürgerhaus)
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Erbaut 1842/43.
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Hier war bis 1968 die Dorfschule in 4
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Klassenräumen untergebracht. Architekt
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war der Geisenheimer Philipp Hoffmann,
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der auch die Türme des "Geisenheimer
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Doms", das dortige Rathaus und darüber
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hinaus u. a. auch die Wiesbadener
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Bonifatiuskirche und die Griechische
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Kapelle erbaute. Als letzter Schulleiter
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wirkte ab 1952 Herr Albert Hirschmann.
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Nach Umbauten ist das Gebäude seit
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dem Jahr 1975 das Johannisberger
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Bürgerhaus.
Weitere Informationen siehe... |
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Hofhaus
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Erbaut 1827.
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Das malerische Fachwerkhaus ließ der
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damalige österreichische Staatskanzler
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Clemens-Wenzel-Lothar Fürst von
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Metternich für die Weinbergsarbeiter des
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Schlosses bauen. Metternich war durch
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eine Schenkung des Österreichischen
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Kaisers als Dank für die Verdienste zur
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politischen Neuordnung Europas beim
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Wiener Kongreß in den Besitz von Schloss
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Johannisberg und seinen Gütern gelangt.
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Am Gebäude befinden sich ein Bildnis
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Metternichs und eine Gedenktafel.
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Pfarrer
Neuroth Str. 4+6
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Erbaut im 19. Jahrhundert.
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Das zweigeschossige Massivhaus wurde
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im Stile Georg Mollers errichtet, der das
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Schloss 1826-37 umbaute. Im Neben-
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gebäude des im Hof stehenden Hauses
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Nr. 6 unterhielt bis zum Beginn des 20.
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Jahrhunderts der letzte ehrenamtliche
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Bürgermeister Valentin Hottenroth eine
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Klavierfabrik. Dessen Bruder Friedrich
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war der bekannte Lithograph u. Trachten-
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maler, der sich um die Erforschung des
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Brauchtums und der Heimatkunde sehr
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verdient machte. Im ersten Stock das
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Familienwappen des heutigen Besitzers.
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Im Flecken 39
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Erbaut im 17. Jahrhundert.
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Der ältere Keller lässt darauf schließen,
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dass ein Vorgängerbau aus dem späten
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Mittelalter bestanden hat.
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Das massive Wohnhaus hat ein Ober-
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geschoss aus Fachwerk. Am Gebäude
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befinden sich Eckpfosten im Empirestil
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um 1820 und Stuckarbeiten; weiterhin
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ein Schirmdächelchen mit einer Masken-
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konsole. Die Maske ist eine Nachbildung
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des im Haus befindlichen Originals. Das
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Haus, das sich im Privatbesitz befindet,
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wurde in den Jahren 1988-1996 mit viel
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Liebe zum Detail saniert und renoviert.
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Im Flecken 30
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Auf dem freigelegten Fachwerk steht die
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Jahreszahl 1714. Am 5. 11. 1813, kurz
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vor dem Rheinübergang der Preußischen
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Armee bei Kaub in der Neujahrsnacht
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1814, rückten hier u. a. die Soldaten
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des Yorckschen Korps unter Kommando
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des Peter von Colomb, eines Schwagers
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des Feldmarschalls von Blücher, ein.
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Insgesamt mussten die Johannisberger
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im Befreiungskrieg die Summe von
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1.972 Gulden aufbringen.
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In Erinnerung an diese Zeit hieß das
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Gasthaus bis Mitte der 80er Jahre des
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20. Jahrhunderts "Zur Blücher-Schänke".
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Im Flecken 32
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Erbaut 1814.
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Bereits um 1350 tauchte der
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Gemeindename Johannisberg erstmals
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auf. Der ältere Keller und die Lage des
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Gebäudes, hier mitten in dem
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ursprünglichen Ortskern von Johannisberg
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(Flecken, Schulstr. und Obere Brunnen-
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gasse), lassen darauf schließen, dass ein
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Vorgängerbau aus dem späten Mittelalter
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bestanden haben muss.
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Über dem Türsturz stehen neben der
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Jahreszahl die Initialen M. K.
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In den Jahren 1968-1978 wurde das
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Gebäude liebevoll renoviert.
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Johannisberger Rathaus
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Das erstmals 1516 erwähnte Gebäude
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mit dem hohen Satteldach zwischen
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Schildgiebeln liegt in der ehemaligen
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Ortsmitte. Das zweite, heute massive
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Geschoß war ursprünglich in Fachwerk
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ausgeführt. Die Rathausuhr befindet
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sich im schönen Barocktürmchen.
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Auf der Glocke mit dem Emblem einer
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Kreuzigungsgruppe ist zu lesen:
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"1793 gosse mich Johann Georg
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Schneidewinde in Frankfurt".
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Bis zu dem freiwilligen Zusammenschluss
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mit Geisenheim am 31.12.1971 Rathaus
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von Johannisberg und seit 1999 das
-
Vereinsheim des JCV 1913 e.V.
Weiter
Informationen ...
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Im Flecken 67
Jahreszahl 1631 |
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Schulstraße
12
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Erbaut 1788.
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Massives, zweigeschossiges Wohnhaus
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mit neun Achsen, Mansardendach und
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verkröpften Ecklisenen im Traufgesims.
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Auf dem Türsturz des westlichen der
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beiden Seitenflügel steht auf der
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Hofseite die Jahreszahl 1788.
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Das Wirtschaftsgebäude dieses
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Winzerhauses wurde bei dem Flieger
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Angriff auf Johannisberg im August
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1942 zerstört und anschließend nur
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teilweise wieder aufgebaut.
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Hintergasse 2
"Dupré Haus".
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Erbaut um 1800.
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Das ehemalige Landhaus der englischen
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Familie Dupré ist ein langgestreckter,
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dreiteiliger Gebäudekomplex. Dazu
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gehören das schlichte zweigeschossige
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und massive Biedermeierhaus sowie ein
-
Zwischenbau mit Treppenturm.
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Ehemals zählten zu dem Anwesen noch
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ein Park und ein Weinberg, die 1962 von
-
der Gemeinde Johannisberg zum Bau der
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neuen Schule erworben wurden.
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Bevor die Schule 1991 nochmals
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erweitert wurde, war hier zeitweise
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eine Schulklasse untergebracht.
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Schweizertal
7
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Erbaut im 18. Jahrhundert.
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Diese malerische und ortstypische
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Hofanlage eines Winzers besteht aus
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einem älteren zweigeschossigen
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Massivbau mit Satteldach, Krüppelwalm
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und einer runden Toreinfahrt.
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Der zweistöckige Wohnbau hat ein
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massives Erdgeschoss. Die Sandstein-
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gewände eines Fensters tragen, in
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Zweitverwendung, die Jahreszahl 1673.
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Der Winzerhof wird noch immer als
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Weingut genutzt.
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Wäschbrunnen
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Erbaut 1550.
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Über der Brunnenkammer befindet sich
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auf einem waagrechten Sturz das Jahr,
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in dem hier wohl erstmals ein Brunnen
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errichtet wurde. Der heutige Name des
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Brunnens läßt unschwer darauf
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schließen, dass sich hier die Frauen des
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Ortes zum Waschen u. Bleichen trafen.
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Ab Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts
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wurde dieser Brunnen auch als Kur-
-
brunnen für das Kurhaus nebenan
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genutzt. Im Jahr 1958 wurde die
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Brunnenkammer überbaut und 1992
-
die ganze Anlage renoviert.
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