- Historische
Johannisberger
Gebäude
Ortsteil Grund
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Bei einem Besuch des
wunderschönen Rheingauer Weinortes Johannisberg trifft man immer wieder
auf alte und historische Gebäude.
Derzeit ist eine
Arbeitsgruppe des Johannisberger
Ortsbeirates, gemeinsam mit dem
Förderkreis "Weindorf
Johannisberg" dabei die Gebäude mit einer Beschilderung zu versehen,
die dem Wanderer vor Ort näheres über die jeweiligen Gebäude vermittelt.
Hier sehen Sie einige der bedeutendsten
Gebäude mit einigen interessanten Hintergrund Informationen.
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Klause
ehemaliges Nonnenkloster
Weitere Informationen... |
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Am
Morschberg
erbaut im Stil des Historismus und um
1896 erweitert durch Karl Klein. |
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Am
Morschberg 2
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Das klassizistische Gebäude war Mitte
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des 19. Jahrhunderts als Sommerhaus
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im Besitz des Mainzer Weinhändlers
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Carl Hestermann.
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Hier war der Mainzer Dichterkomponist
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Peter Cornelius (1824-1874) oft zu Gast
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und komponierte den größten Teil seiner
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komischen Oper "Der Barbier von
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Bagdad" (Uraufführung 1858).
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Für alte Johannisberger ist es deshalb
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das "Peter Cornelius-Haus".
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Grund 2
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Villa mit Jugendstilelementen, durch
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den Geisenheimer Architekten Georg
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Hartmann 1910 erbaut; in Auftrag
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gegeben von Jakob Klein, dem
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Mitinhaber der Druckmaschinenfabrik
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Johannisberg. Beeindruckend sind
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das Treppenhaus und der Hauptraum
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im Erdgeschoss mit ihren hohen
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Wandvertäfelungen.
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Am südöstlichen Ende des unter
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Denkmalschutz stehenden Anwesens,
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zur „Klaus“ hin, ein Gemarkungsstein,
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der die Grenzen von Johannisberg,
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Geisenheim und Winkel anzeigt.
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Grund 10
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Der Geisenheimer Architekt Georg
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Hartmann entwarf diese Jugendstilvilla,
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die in den Jahren 1908/09 an ein
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älteres Wohnhaus aus dem Jahr 1836
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angebaut wurde. Jugendstilelemente
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sind Treppenturm, Erker, gegliedertes,
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hohes mit Schiefer eingedecktes Dach
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und Ornamente im Giebel. Im Inneren
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des Hauses bleiverglaste Fenster mit
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Blumenmotiven, Holzvertäfelungen,
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Parkettböden und Verzierungen.
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1989 wurde das Anwesen saniert und
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mit viel Liebe zum Detail im Originalstil
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renoviert, restauriert und eingerichtet.
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Grund 12
Das klassizistische Hauptgebäude
wurde in jüngster Zeit mit den umgebauten Wirtschaftsgebäuden zur
Dreiseitenanlage erweitert.1696 wurde hier erstmals eine Mühle erwähnt,
die bis 1881 betrieben wurde. Danach wurde es als Gastwirtschaft und
seit 1965 als Weingut genutzt.
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Grund
15-19
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Erbaut vor 1640.
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Auf diesem Areal befand sich ehemals
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das Weingut der Benediktiner-Abtei
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St. Nicolaus in Brauweiler bei Köln.
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Nach der Säkularisation wurde das
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Anwesen im Jahr 1803 aufgeteilt. Das
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südliche Gebäude zählt zu den
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schönsten und ältesten des Ortes. Die
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Keller sind z. T. noch aus dem späten
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Mittelalter. Umbauten der Gebäude
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erfolgten u. a. 1737, im 20. und im 21.
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Jahrhundert. Im nördlichen Teil wird die
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weinbauliche Tradition des ehemaligen
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Klosterhofes seit 1860 fortgeführt.
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Grund 27
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Dreigeschossiges Wohnhaus um 1655;
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die zwei unteren Geschosse massiv,
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das obere Geschoß Fachwerk, bei
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Sanierung wieder freigelegt.
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Alte Haustür um 1800.
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Früher wohl Weingut, wofür Keller und
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Kelterhalle im Erdgeschoss sprechen.
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Grund 37
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Dieses Haus wurde durch Josef Klein
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1898 im Stil des Historismus und mit
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Jugendstilelementen (Architekt Georg
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Hartmann, Geisenheim), das spät-
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klassizistische Haus Nr. 37 durch Johann
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Klein um 1860 errichtet. Johann Klein
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gründete hier eine von seinen Söhnen
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Josef und Karl Klein fortgeführte,
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international renommierte Weinhandlung.
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Das Weingut Klein war in Wien und Berlin
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kaiserlicher & königlicher Hoflieferant.
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Ausgedehnte Kellergewölbe im Berg
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hinter den Gebäuden. Durch Erbgang
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heute im Besitz der Familie Dr. Gietz.
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Grund
Erbaut um 1870 in
spätklassizistischen Formen als erste Villa der Gründer der
Maschinenfabrik Johannisberg (Johann Klein, Johann Forst und Jakob Bohn)
durch Forsts Schwiegersohn den Ingenieur und Weingutsbesitzer Josef
Krayer.
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Grund 49 ehemals Metzgerei Philipp. Ehemaliges
Weingut, verputztes Fachwerk auf hohem massivem Erdgeschoss mit
rundbogiger Einfahrt, 17. Jahrhundert. |
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Johannishof
Der um 1800 errichtete
klassizistische Bau wurde an historischer Stelle errichtet. Der Ort
wurde erstmals 817, sowie 1123 und 1373 als Mühle genannt. Als
"Brückenmühle" im Besitz der Familie "von Schönborn" wurde sie 1652 und
1696 erwähnt. In den Jahren 1902-1920 war hier eine Gastwirtschaft. Seit
1936 gehört der Besitz der Familie Eser.
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Schamari-Mühle
Das heutige Gebäude stammt aus dem
späten 18ten Jahrhundert. Die vor 1527dem Kloster auf dem Johannisberg
gehörende Mühle wurde 1593 von den "Knebel von Katzenellenbogen", 1645
von den Herren von Schönburg, 1723 von Grafen von Degefeld und 1812
durch Heinrich Schamari erworben.
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Kloster Johannisberg
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1856 ursprünglich als Kurhaus und
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Wasserheilanstalt
"Bad Johannisberg"
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erbaut. 1920 bezogen Ordensfrauen
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der Benediktinerinnen das zum Ende
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des 19. Jahrhunderts nicht mehr
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genutzte Sanatorium. Die Kirche wurde
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in den Jahren 1928/29 erbaut. Sie ist
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ein Beispiel der sich von der Neugotik
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lösenden Baugesinnung. Die Schwestern
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der Steyler Mission übernahmen 1993
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einen Teil des Klosters. Im anderen Teil
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befindet sich seit 1996 das Pfarrzentrum
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der Gemeinde "St. Johannes der Täufer".
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Weitergehende
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