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Die romantische gelegenen
Mühlen entlang des Elsterbaches
laden geradezu zum Wandern ein.
Den ersten Schritt zur Schaffung eines
Wanderweges machte man mit der Aufstellung des großen Mühlrades am
Kloster. Zuvor hatte man, mit der Unterstützung der Stadt Geisenheim
1995 die notwendige Genehmigung durch die Straßenverkehrsbehörde
eingeholt. Der Mühlstein selbst war früher einmal auf der Elstermühle
beheimatet und von dort aus an Herrn Staab verschenkt worden.
Auf Initiative des Johannisberger Ortsbeirates
wurde das Mühlrad am Kloster Johannisberg dann 1996 an seinem jetzigen
Standort aufgestellt.
Bereits kurz darauf wurde die Öffentlichkeit in
Presseberichten über die geplanten Hinweisschilder informiert. Direkt
danach ging man - in enger Zusammenarbeit mit Ortsbeirat Marienthal, dem
Förderkreis Weindorf Johannisberg sowie dem Geisenheimer Verkehrsverein
und den Mühlenbesitzern - daran diese Absicht in die Tat umzusetzen.
Seitens der Stadt Geisenheim wies man danach für einen großen Wanderweg
aus der auch weitere Mühlen mit einbezog. (Siehe Seite 28)
Im Jahr 2001 konnten dann die ersten Mühlräder,
z. T. als Beton Rekonstruktionen, aufgestellt und mit Hinweisschildern
versehen werden. Bei der Wahl der Standorte legte man übrigens die
Aufzeichnungen Adam Daniels zu Grunde. Weitere Mühlsteine folgten dann
im Jahr 2002. Seitens der Gemeinde Winkel, so der derzeitige Sachstand,
will man in den kommenden Jahren auch die Mühlenstandorte vom
Johannisberger Grund bis hinunter nach Winkel beschildern. Der neue
Mühlen-Wanderweg lädt jedermann zu einem Spaziergang oder zu einer
Wanderung entlang des Elsterbachs ein. Dafür, dass Sie unterwegs weder
hungern noch dürsten müssen, sorgen die vielerorts in den ehemaligen
Mühlen betriebenen Gaststätten, Gutsschänken und Straußwirtschaften die
ausreichend Gelegenheit zur Rast und Einkehr bieten. Also erkunden Sie
doch selbst einmal die Mühlen im Tal des Elsterbachs getreu dem Motto:
„Das Wandern ist des Müllers Lust !“
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