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Nach dem Tod von de Laspeé
wechselte das Gebäude mehrfach den Besitzer.
Am 26. August 1835 ersteigerte der Stettiner Friedrich Ludwig
Karl Baron von Medem das Gebäude nebst Gelände und Weinbergen
für 1600 Gulden. Dan verkaufte er es am 23. Oktober 1836 an
Karl August Graf von Reisach, Vorstand des Provinzialarchivs
zu Koblenz für 7875 Gulden. Dieser wiederum verpfändete es
schon am 11. Mai 1837 an die Frau des Regierungssekretärs
Hofman zu Wiesbaden. Im Jahr 1839 übernahm es dann Egon
Freiherr von Fürstenberg-Stammberg aus Bonn.
1848 versuchte Johannes de Laspées
Sohn, Heinrich de Laspée, dort die von seinem Vater geplante
Waisenerziehungsanstalt ins Leben zu rufen. Dabei wurde er von
einem Komitee unterstützt. Er war mit seiner Idee jedoch
ebenso erfolglos wie die Gebrüder Anton und Josef Petri die
zusammen mit Anton Reiff zu Sossenheim, die das Haus 1854 für
die Errichtung einer Schaumweinfabrik kauften.
1860 erwarb die Aktiengesellschaft
"Bad Johannisberg" das Gebäude, verkaufte es allerdings schon
im Folgejahr an Salomon Marix aus Eltville. Dessen Sohn Julius
gab dem Gebäude im wesentlichen seine Gestalt einer vornehmen
französischen Villa, nachdem er es 1871 von dem Besitzer Karl
Krass aus Eltville im Jahr 1865 zurück erworben hatte.
Danach übernahm 1872 Konsul Ludwig Bauer das Anwesen für
50.000,- Gulden. Bauer war Inhaber der Moskauer Weinhandlung
L. Bauer u. Co.. Er ließ das Schloss verschönern und legte die
Lindenallee zur Landstrasse nach Stephanshausen an. Auf der
Südseite entstand eine fast hundert Meter breite Terrasse mit
traumhafter Aussicht. Bis Anfang 1930 blieb das Anwesen im
Besitz seiner Familie.
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